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7 Jahre Treffpunkt Schreiben: Sieben Blogbeiträge, die ihre eigenen Wege gehen

7 Jahre Treffpunkt Schreiben: Sieben Blogbeiträge, die ihre eigenen Wege gehen, Abbildung: Sieben gezeichnete Geburtstagskerzen mit Sonnenbrille, Koffer und Masche zum 7. Geburtstag von Treffpunkt Schreiben
Geschrieben von Veronika

Treffpunkt Schreiben ist sieben Jahre alt geworden. GEBURTSTAG!
Ein Grund zum Feiern! 🥳

Schön, dass du hier mitliest und uns vielleicht schon eine Weile begleitest.

In den vergangenen Jahren haben wir an dieser Stelle zurückgeblickt, erzählt, worauf wir stolz sind, und verraten, was wir als Nächstes vorhaben. Heuer war es allerdings für uns gar nicht so einfach, ein Thema für unseren Geburtstagsbeitrag zu finden.

„Wir haben doch kaum neue Beiträge veröffentlicht. Was sollen wir denn da schreiben?“, hat Sonja gemeint.

Das stimmt, auf unserem Blog war es in diesem Jahr seeeeeehr ruhig. 😳

Bei Treffpunkt Schreiben allerdings nicht. Drei Jahresschreibgruppen, unsere Schreibveranstaltungen und der neue Flashbewerb haben uns richtig gefordert. Zum Bloggen blieb einfach kaum Zeit.

ABER, nur weil wir gerade nicht bloggen, ist unser Blog noch lange nicht untätig.

Was unsere Blogbeiträge so erleben, wenn wir gerade nicht bloggen

Ein Vorteil, wenn ein Blog älter wird, ist das allzeit bereite “Ensemble” an Inhalten, das entsteht. In sieben Jahren sind zahlreiche Beiträge zusammengekommen. Und die warten nicht einfach brav im Archiv, bis wir wieder Zeit für sie haben, sondern entwickeln ein Eigenleben. Welche Rolle sie einmal in unserem Blog spielen werden, wissen wir bei der Veröffentlichung meist noch nicht.

Ein bisschen erinnert uns das an Romanfiguren. Du planst deine Geschichte ganz sorgfältig, aber kaum beginnst du mit dem Schreiben der Rohfassung, entwickeln sie eigene Vorstellungen.

Offenbar machen Blogbeiträge das genauso.

Zum siebten Geburtstag stellen wir dir deshalb sieben Beiträge vor, die sich nicht ganz an die ursprünglich vorgesehene Rolle halten wollen und uns mit ihrer Eigeninitiative (immer wieder) überraschen 🤗.

INHALT

1. Plötzlich Protagonist: Ein Veranstaltungskalender, der mehr will. Und kann. 😉

Kennst du das, wenn du eine Figur eigentlich „nur“ entwickelst, weil du sie gerade für die Handlung brauchst? Schließlich muss jetzt irgendwer mit der Protagonistin bei einem Bier die Erlebnisse des entsetzlichen Arbeitstages besprechen oder der Kommissarin sagen, dass beim Buchhändler in der Nacht alles hell beleuchtet war.

Aber dann wird dieser Charakter im Laufe der Geschichte immer wichtiger und ausgefeilter und du musst dir die Frage stellen: Ist das überhaupt noch eine Nebenrolle? 

Die erste Version unseres Beitrags Termine 2026: Buchmessen, Literaturfestivals, Events zu den Themen Schreiben und Lesen hat Sonja schon am 10.07.2019 unter dem Titel Terminübersicht Buchmessen veröffentlicht, also im ersten Jahr von Treffpunkt Schreiben.

In diesem Jahr haben wir wöchentlich einen Beitrag gepostet. Wer in so einem Tempo neue Beiträge erstellt, braucht auch Beiträge, die sich vergleichsweise rasch umsetzen lassen. Sonja hat einen Überblick über Buchmessen vorgeschlagen. Gesagt. Getan. Veröffentlicht.

Als Sonja überlegt hat, ob sie den Beitrag für das nächste Jahr aktuell halten soll, war ich skeptisch. Aber Sonja hat an das Potenzial dieses Mitglieds unseres Blog-Ensembles geglaubt und jedes Jahr weiter daran gefeilt. Sie hat den Titel und das Titelbild aktualisiert, dem Beitrag eine suchmaschinenfreundlichere URL gegeben, neue Veranstaltungen rund ums Lesen und Schreiben ergänzt und die Inhalte immer wieder neu strukturiert, damit man sich rasch einen Überblick verschaffen kann.

Eine wichtige Hilfe waren dabei die Kommentare und Hinweise von unseren Leser*innen. Sie haben uns auf viele regionale Veranstaltungen aufmerksam gemacht.

Treffpunkt Schreiben: Top Beiträge 2026, Auszug aus Google Analytics mit den 5 besten Beiträgen.
Unsere Top Beiträge 2026 (Screenshot Koko Analytics)

Die Arbeit hat sich ausgezahlt. In diesem Jahr gehört der Veranstaltungskalender zu den fünf meistgelesenen Beiträgen auf unserem Blog.

Unser Veranstaltungskalender gibt sich nicht mehr mit einer Nebenrolle zufrieden. Er will mehr. Und kann mehr. Inzwischen gehört er zu den Protagonisten unseres Blogs.

Unser Veranstaltungskalender gibt sich heute nicht mehr mit einer Nebenrolle zufrieden. Er will mehr. Und kann mehr. 

Und auch ich bin um eine wichtige Erkenntnis reicher: Wenn Sonja meint, es lohnt sich, dranzubleiben, dann ist das so. 😉

2. Der Vorbote: Wenn dieser Beitrag Fahrt aufnimmt, lauert der Urlaub schon um die Ecke 👀

Stell dir folgende Szene vor. Eine Gruppe Jugendlicher ist auf dem Weg zu einer einsamen Waldhütte. An der letzten Tankstelle taucht ein mürrischer Einheimischer auf und rät ihnen dringend umzukehren. Natürlich hört niemand auf ihn …

Trotzdem weißt du vermutlich jetzt schon, dass das mit der Waldhütte keine so gute Idee ist. 😱

Unser Vorbote im Blog-Ensemble tritt  – eher rollenuntypisch 😉 – kreativ und freundlich auf. Er warnt auch nicht vor drohendem Unglück, sondern kündigt den Beginn der Urlaubssaison an.

Wie? Unser Vorbote ist der Beitrag Postkarten schreiben: 13½ Ideen für kreative Urlaubsgrüße. Sobald seine Zugriffszahlen steigen, sind wir „vorgewarnt“ und wissen, dass die Ferien nah sind.

Die postkartenschreibenden Leser unseres Blogs haben ihre Reisetätigkeit 2025 übrigens schon Mitte März aufgenommen. Im August hat ihre Urlaubskommunikation den Höhepunkt erreicht. Da wurde der Beitrag 798-mal aufgerufen.

Entwicklung der täglichen Zugriffe auf unseren Postkartenbeitrag 2025 (Screenshot Google Analytics)
Entwicklung der täglichen Zugriffe auf unseren Postkartenbeitrag 2025 (Screenshot Google Analytics)

Also, ruhig mal reinlesen. Dann ist es zum nächsten Urlaub sicher nicht mehr weit.

3. Der Breakout-Charakter: Raus aus dem Blog, rein ins Buch 📖

7 Jahre Treffpunkt Schreiben, Titelbild Beitrag Alltagsärgernisse Rondell

Den Begriff Breakout-Charakter habe ich auch erst vor Kurzem gelernt. Es handelt sich dabei um eine Nebenrolle, die so beliebt wird, dass sie ihre eigene Geschichte bekommt. Bekannte Beispiele sind die Pinguine aus den Madagascar-Filmen oder Sheldon aus The Big Bang Theory.

Unser Schreibimpuls Alltagsärgernisse-Rondell ist quasi so ein Breakout-Charakter. Er hat es doch tatsächlich von unserem Blog in das Buch 66 frische Schreibnächte geschafft, das diesen Sommer von Katrin Girgensohn und Romana Jakob herausgegeben wurde.

Als die beiden letztes Jahr im Mai bei uns angefragt haben, ob wir einen Schreibimpuls für das Buch einreichen wollen, haben wir uns irrsinnig gefreut. Schließlich handelt es sich dabei um den Folgeband zu ihrem Klassiker 66 Schreibnächte – Anstiftung zur literarischen Geselligkeit.

Die große Frage: Welchen unserer Schreibimpulse schicken wir denn ins Rennen?

Wir haben uns entschieden, unser „Alltagsärgernisse-Rondell“ beizusteuern. Im Impuls geht es darum, aus einer Situation, die einen im täglichen Leben ärgert, zum Beispiel der versehentliche Tritt in einen Hundehaufen, ein Gedicht zu entwickeln.

Die Anleitung ist bei unserem Online-Schreibabend sehr gut angekommen und auch in den Kommentaren zum Beitrag fanden sich einige richtig gute Texte, die mit Hilfe der Anleitung entstanden sind. Unser Breakout-Charakter ist also nicht allein ins Buch übersiedelt. Die Texte von Karen und Birgit aus den Kommentaren, wurden ebenfalls als Beispiele aufgenommen. An dieser Stelle noch einmal danke an euch beide!

Damit der Schreibimpuls Teil des Buches werden konnte, mussten wir ihn vom Blog nehmen. Außerdem haben wir ihn leicht überarbeitet und an das Gesamtkonzept des Buches angepasst.

Unser Breakout-Charakter hat den Blog also tatsächlich verlassen. Jetzt steht er frisch gedruckt im Bücherregal und motiviert hoffentlich noch viele Schreibende dazu, aus ihren Alltagsärgernissen Gedichte zu machen.

4. Der Sidekick: Mit dem Erfolg der Bestsellerautorin ins Rampenlicht ✨

In der BBC-Serie Sherlock hat Sherlock Holmes mit Dr. John Hamish Watson den perfekten Sidekick. Anders als Batman und Robin stehen die beiden eher selten gemeinsam im Faustkampf. Watson begleitet Sherlock bei seinen Abenteuern und eröffnet einen zusätzlichen Blick auf den Meisterdetektiv. Durch ihn erfahren wir mehr über Sherlock, seine Arbeit und alles, was hinter den spektakulären Fällen steckt.

Von Sherlocks wachsender Berühmtheit profitiert allerdings auch Watson. Und genau an dieser Stelle kommt unser Sidekick ins Spiel.

Unser 18. Autor*innen-Interview „Autorin im Gespräch“ mit Vera Zischke ist der Sidekick in unserer Figurensammlung.

Wir führen unsere Autorinnen-Interviews ja bevorzugt mit Autorinnen, die über ihre erste Veröffentlichung erzählen. So war es auch mit Vera Zischke. Auf ihre Texte sind wir über unseren Flash-Bewerb 2023 aufmerksam geworden. Da landete ihre Geschichte „Der Regen ist Fanta“ auf unserer Shortlist und damit in der Wettbewerbsanthologie.

Kurz darauf hat sie ihren ersten Roman Ava liebt noch veröffentlicht. Ein tolles Buch, das wir mit großer Begeisterung gelesen haben und zu dem wir Vera unbedingt interviewen wollten. Besonders neugierig waren wir, wie sie das Schreiben für sich entdeckt hat und wie die Idee zu ihrem Roman entstanden ist. Im Interview erzählt Vera auch, wie sie es neben ihrer Selbstständigkeit und drei kleinen Kindern geschafft hat, ihr Buch fertigzustellen.

Als Ava liebt noch vom Geheimtipp zum SPIEGEL-Bestseller wurde, wollten plötzlich immer mehr Menschen auch die Autorin hinter dem Roman kennenlernen. Unser Sidekick-Beitrag stand bereit und rückte gemeinsam mit Vera ins Rampenlicht. 😉

Auch jetzt wird das Interview mit Vera Zischke wieder besonders fleißig gelesen. Warum? Sie hat ihr zweites Buch veröffentlicht: Pina fällt aus. Es steht schon ganz oben auf unserer Leseliste.

5. Der Mentor: Er gibt Starthilfe. Clustern musst du selbst. 🧭

Dumbledore und Mary Poppins sind klassische Beispiele für eine Mentor*innen-Figur. Sie lösen die Probleme ihrer Schützlinge nicht, sondern zeigen ihnen, was sie brauchen, um selbst weiterzukommen.

Auch auf unserem Blog gibt es eine ganze Reihe solcher Mentor*innen. Unter Überschriften wie „Was ist …?“ oder „Wie funktioniert …?“ erklären wir Begriffe und Methoden rund ums Schreiben möglichst einfach und so, dass man sie gleich selbst ausprobieren kann.

Der am häufigsten gelesene Beitrag aus dieser Reihe ist Wie funktioniert Clustering?. Magische Fähigkeiten hat dieser zwar nicht. 😉 Starthilfe gibt er trotzdem.

Clustering ist übrigens eine von Gabriele Rico entwickelte Methode, die dabei hilft, Ideen zu sammeln und Gedanken auf dem Papier sichtbar zu machen. Sie kann den Einstieg ins Schreiben erleichtern oder ein bisschen Ordnung schaffen, wenn im Kopf gerade alles gleichzeitig herumschwirrt.

Im Beitrag erklären wir, wofür sich die Methode einsetzen lässt und wie man Schritt für Schritt ein eigenes Cluster erstellt. Fotos zeigen, wie sich aus einem einzelnen Begriff nach und nach ein ganzes Netz aus Gedanken und Assoziationen entwickelt.

Die Zugriffszahlen verraten uns leider nicht, was die Leser anschließend mit der Anleitung machen. Vielleicht wird sie im Unterricht verwendet, in einer Schreibgruppe geteilt oder an jemanden weitergeschickt, der wissen möchte, wie Clustering funktioniert. Ich stelle mir aber gerne vor, dass irgendwo jemand ein Wort in die Mitte eines Blattes schreibt, einen Kreis darum zieht und den ersten Strich nach außen setzt.

Und anders als so mancher Mentor verschwindet unser Beitrag nicht genau dann, wenn du ihn am dringendsten brauchst. Er bleibt online. Versprochen. 

6. Der Gaststar: Gekommen, um zu bleiben 📚

Ich habe einmal einen ganzen Abend lang mit meinen Eltern Wetten, dass..? geschaut, weil ein Gastauftritt der von mir verehrten Boyband New Kids on the Block angekündigt war. Wenn ich mich richtig erinnere, haben sie kurzfristig abgesagt. Totale Enttäuschung.

Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wer an diesem Abend Wettkönig wurde, aber ich bin bis zum Schluss geblieben. Es war dann doch ganz gemütlich mit der ganzen Familie vor dem Fernseher.

Ein gut gewählter Gastauftritt kann die Zielgruppe einer Sendung durchaus vergrößern. Das gilt auch für Blogs.

Am 29. November 2020 ist einer unserer ersten Gastbeiträge Bücher selbst binden: Seitenweise Möglichkeiten von Melanie Mezera online gegangen. Melanie ist Psychologin, Mal- und Gestaltungstherapeutin und Autorin. Inzwischen hat sie auch ein ganz wunderbares Buch über das Schnipseln veröffentlicht.

In ihrem Gastbeitrag stellt sie unterschiedliche Möglichkeiten vor, Bücher selbst zu binden. Besonders hilfreich finde ich, dass sie die verschiedenen Bindungen danach ordnet, wofür das fertige Buch verwendet werden soll. Möchtest du lose Blätter zusammenfassen? Sollen Seiten später ausgetauscht werden können? Willst du ein Buch zum Schreiben, Zeichnen oder Einkleben gestalten? Oder suchst du eine Bindung ganz ohne Nadel und Faden?

Durch die klare Struktur und die vielen Bilder bekommt man einen richtig guten Überblick und kann herausfinden, welche Bindung zum eigenen Vorhaben passt.

Wir wissen, wie viel Arbeit in einem so ausführlichen und sorgfältig aufgebauten Beitrag steckt. Deshalb an dieser Stelle noch einmal ein wirklich großes Danke an Melanie, dass sie ihr Wissen und ihre Begeisterung fürs Buchbinden mit unseren Leser*innen geteilt hat.

Das Thema hätten wir selbst vermutlich nie in dieser Ausführlichkeit behandelt. Durch Melanies Gastbeitrag ist unser Blog also nicht nur um ihr Wissen und ihre Perspektive reicher geworden. Er hat uns auch Leser*innen gebracht, die über Google nach Informationen zum Buchbinden suchen und uns sonst vielleicht nie gefunden hätten.

Seit Jahren gehört der Beitrag zu den zehn meistaufgerufenen Beiträgen auf unserem Blog. In diesem Jahr liegt er sogar auf Platz sechs unserer meistbesuchten Seiten und damit knapp hinter den Top 5.

Anders als die New Kids on the Block hat es Melanies Blogbeitrag auf unsere Bühne geschafft und er performt dort sechs Jahre später immer noch sehr erfolgreich.

7. Der Liebling mit ungewisser Zukunft: #killyourdarlings ✂️

Es gibt Charaktere, bei denen du im Laufe des Schreibens merkst, dass sie die Geschichte einfach nicht mehr weiterbringen. Oft sind es ausgerechnet Figuren, an denen du hängst. Du hast gerne an und mit ihnen gearbeitet und sie haben vielleicht sogar ein paar besonders geniale Dialogzeilen.

An der Figur an sich ist gar nichts falsch, nur die Geschichte um sie herum hat sich verändert. Auch Blogbeiträge kann dieses Schicksal ereilen. Unsere beiden Beiträge zum National Novel Writing Month sind so ein Fall.

Sonja und ich waren große Fans dieses Schreibevents. Wir haben beide teilgenommen und hier auf dem Blog unsere Erfahrungen geteilt. Sonja hat in Alle reden von NaNoWriMo und du? erklärt, wie der Schreibmonat funktioniert. In 50.000 Wörter in 30 Tagen habe ich meine besten Tipps aus zwei erfolgreichen und drei eher weniger erfolgreichen Teilnahmen gesammelt. 

Im Frühjahr 2025 kam dann das offizielle Aus. Die Organisation hinter dem NaNoWriMo stellte nach mehr als 20 Jahren ihre Arbeit ein. Finanzielle Schwierigkeiten und seit Jahren sinkende Teilnahmezahlen spielten dabei eine Rolle. Die Jahre davor waren außerdem von einigen Kontroversen überschattet.

Wer mehr dazu wissen möchte, kann beispielsweise in diesem Beitrag des Blogs flying thougs nachlesen: Was ist los beim NaNoWriMo?

Damit haben unsere beiden Beiträge einen ziemlich wichtigen Teil ihrer ursprünglichen Aufgabe verloren. Früher nahmen ihre Zugriffszahlen im November regelmäßig ordentlich Fahrt auf. Auch im November 2025 wurden sie noch gelesen. Schön, dass es offensichtlich Schreibende gibt, die sich vom Ende der offiziellen Veranstaltung nicht aufhalten lassen. 💪 Die Zugriffe waren allerdings deutlich niedriger als in den Jahren davor.

Nun stellt sich für uns die Frage: Was machen wir mit unseren beiden Lieblingen?
Stellen wir sie offline? Lassen wir sie als Erinnerung an den NaNoWriMo unverändert stehen? Oder überarbeiten wir sie und geben ihnen eine neue Aufgabe?

Noch wissen wir nicht, wie es mit den beiden weitergeht. Vielleicht können wir uns einfach noch nicht von ihnen trennen. Und vielleicht müssen wir das auch gar nicht.

In Schreibratgebern heißt es oft kill your darlings. Für unsere Blogbeiträge gibt es zum Glück noch eine weitere Möglichkeit. Wir lassen sie vorerst online stehen und überlegen in Ruhe, ob sie nicht doch noch in eine andere Geschichte passen.

So, jetzt hast du einige Mitglieder unseres Blog-Ensembles näher kennengelernt und weißt, was sie treiben, wenn wir gerade keine neuen Beiträge schreiben. Offenbar kommen sie eine Zeit lang ganz gut ohne uns zurecht. 😉

Du bloggst selbst? Dann erzähl uns gerne in den Kommentaren, welcher deiner Beiträge ein Eigenleben entwickelt hat und welche Rolle du ihm geben würdest.
Falls du keinen eigenen Blog hast, lass uns in den Kommentaren gerne wissen welcher unserer sieben Charaktere dein Favorit ist.

Bildquellen: Canva, Treffpunkt Schreiben

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