Wir feiern 6 Jahre Treffpunkt Schreiben. Hurra! 🥳🎂🎈
Und wie schon zum fünften Geburtstag machen wir anlässlich dieses Meilensteines auch heuer wieder bei einer Blogparade mit. Diesmal haben wir uns die #blogfragen von Herrn Tommi ausgesucht.
Zwölf Fragen und zwölf Antworten, um dir einen kleinen Einblick hinter die Kulissen unseres Blogs zu geben.
Bist du bereit für einen Geburtstagsrückblick der besonderen Art? Dann legen wir los. 🚀
INHALT
1) Warum habt ihr ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
2) Welche Plattform nutzt ihr für euren Blog und warum habt ihr euch dafür entschieden?
Wir bloggen mit WordPress, genauer gesagt mit einer selbstgehosteten Version. Am Anfang haben wir uns nicht allzu viele Gedanken gemacht. Wir haben etwas recherchiert, Kolleg*innen gefragt, und WordPress war einfach die Plattform, die immer wieder genannt wurde. Dazu kam, dass wir uns für das Aufsetzen des Blogs Unterstützung geholt haben und auch dort fiel die Empfehlung klar auf WordPress.
Rückblickend sind wir froh über diese Wahl. WordPress ist sehr flexibel und wächst mit den eigenen Ideen. Mit Plug-ins lässt sich fast alles umsetzen – von Backups, SEO über Newsletter-Abos bis hin zu Kontaktformularen.
Besonders hilfreich finden wir Elementor Pro: ein Baukastensystem, mit dem wir Seiten gestalten und Inhalte anordnen können, ohne auch nur eine Zeile Code zu schreiben. So können wir Treffpunkt Schreiben nach unseren Vorstellungen entwickeln und brauchen nicht jedes Mal externe Hilfe.
Am Anfang hat uns außerdem der Blog von Judith Peters ermutigt. Dort haben wir auch einen Artikel gefunden, der verschiedene Plattformen vergleicht. Das war ein guter Überblick, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Lösung passt. (Wenn dich das interessiert, findest du hier einen hilfreichen Beitrag).
Trotzdem würden wir heute niemandem raten: „Nimm einfach irgendwas, das passt dann schon.“
Unser Tipp: Informier dich und triff eine Entscheidung, aber lass die Suche nach der „perfekten Plattform“ nicht zur Ausrede werden, gar nicht erst anzufangen. Wir haben schon bei unserem 1. Geburtstagsbeitrag geschrieben: Wenn man alles perfekt machen will, verzettelt man sich schnell.
Beim Bloggen gilt es aus unserer heutigen Sicht eine gute Basis zu wählen, zu starten und unterwegs dazuzulernen.
3) Habt ihr schon auf anderen Plattformen gebloggt?
Nein.
4) Wie schreibt ihr eure Blogposts? Nutzt ihr ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?
Wie schon in Frage 2 erwähnt, arbeiten wir mit Elementor Pro. Dort gestalten wir unsere Blogbeiträge und sehen sofort, wie diese später online aussehen werden. Besonders hilfreich finden wir, dass wir Inhaltsverzeichnisse, Zitate, Videos oder Buttons direkt im Layout platzieren können.
Bis wir soweit sind, unterscheiden sich unsere Arbeitsweisen aber.
Veronika: Ich sammle meine Ideen am liebsten klassisch auf Papier. Den Rohtext schreibe und überarbeite ich im FocusWriter, einem ablenkungsfreien Schreibprogramm. Erst wenn mein Beitrag inhaltlich steht, übertrage ich ihn in Elementor und kümmere mich um das Feintuning von Struktur und Gestaltung.
Sonja: Ich beginne ebenfalls oft mit einem handschriftlichen Brainstorming, wechsele dann aber schneller direkt ins Elementor-Interface. Für die Überarbeitung nutze ich gerne Papyrus Autor, weil das Programm praktische Stil- und Lesbarkeitsanalysen anbietet.
5) Wann fühlt ihr euch am meisten inspiriert zu schreiben?
Inspiration packt uns auf unterschiedliche Weise.
Veronika: Ich fühle mich besonders dann inspiriert, wenn ich etwas Neues ausprobiert habe und merke: Das funktioniert für mich. Das macht mir richtig Spaß. 🤩 Solche Momente verwandle ich oft direkt in einen Schreibimpuls.
Sonja: Mich inspiriert es, wenn ich persönliche Erfahrungen rund ums Schreiben reflektieren kann und mich ein Thema gerade selbst beschäftigt. Das Schreiben wird so zu einem Mittel, Gedanken zu sortieren und gleichzeitig andere daran teilhaben zu lassen.
6) Veröffentlicht ihr eure Texte sofort oder lasst ihr sie erst eine Weile als Entwurf liegen?
Sofort veröffentlichen? 🤯😉
Das passiert bei uns eigentlich nie. Schon allein deshalb, weil wir zu zweit arbeiten.
Zuerst legen wir gemeinsam fest, welches Thema als Nächstes dran ist, und sammeln erste Ideen. Dann übernimmt eine von uns das Schreiben. Während der Text entsteht, tauschen wir uns aus, manchmal schon über den Aufbau, manchmal über Beispiele oder Schwerpunkte.
Wenn ein Entwurf steht, geht er zur anderen zum Gegenlesen. Da gibt es Rückmeldungen, Korrekturen und oft noch kleine Änderungen. Erst wenn wir beide zufrieden sind, geht der Beitrag online.
Unsere Texte liegen also fast immer eine Zeit lang in den Entwürfen. Das gibt uns den Raum, sie gemeinsam zu entwickeln und am Ende wirklich hinter dem Ergebnis zu stehen.
7) Über welche Themen schreibt ihr generell?
Wir schreiben übers Schreiben.
Das wirkt im ersten Moment vielleicht riesig, aber genau deshalb wollen wir das Thema in all seinen Facetten zeigen. Wir haben diesen breiten Zugang bewusst gewählt. Uns wurde zwar schon oft geraten, uns stärker zu fokussieren, weil das angeblich „besser für den Blog“ wäre. Aber das wollen wir derzeit nicht.
Wir glauben nämlich, dass Schreiben in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen eine wertvolle Ressource sein kann. Deshalb zeigen wir diese Vielfalt auch in unseren Blog-Kategorien:
- Schreiben in Studium und Schule
- Kreatives Schreiben
- Schreibimpulse
- Schreiben im Job
- (Selbst-)Coaching-Tool Schreiben
- Autor:innen im Gespräch (Interviews)
8) Für wen schreibt ihr?
Unser Blog ist für alle, die schreiben wollen, es ausprobieren möchten oder müssen und dazu Fragen haben. Wir sehen Schreiben nicht als exklusive Tätigkeit für Profis, sondern als Möglichkeit für jede*n, neue Perspektiven zu entdecken und eigene Themen zu bearbeiten.
Unser Ziel ist nicht nur, Inhalte bereitzustellen, sondern auch den Austausch anzustoßen. So wollen wir möglichst vielen Menschen Mut machen, ihre eigene Geschichte zu erzählen.
Oder kurz gesagt: Schreiben ist für alle. Genau deshalb schreiben wir über das Schreiben in seiner ganzen Breite.
9) Was sind eure Lieblingsbeiträge auf eurem Blog?
Veronika: Mein Lieblingsbeitrag ist Kunst als Schreibinspiration: 1 Kunstwerk, 1000 Geschichten.
Für den habe ich lange recherchiert und viele Beispiele gesammelt, wie Schriftsteller*innen sich von Kunstwerken inspirieren lassen. Das war spannend und hat Spaß gemacht. Seitdem stelle ich mir bei Ausstellungsbesuchen auch immer die Frage: Was könnte ich daraus ins Schreiben mitnehmen? Ich habe die Idee für diesen Beitrag sehr lange mit mir “herumgetragen” und war sehr stolz, als er endlich veröffentlicht war.
Sonja: Für mich ist es Aussortiert! Wohin mit gelesenen Büchern? – 18 Ideen (inkl. Bookbot- & Momox-Erfahrungsbericht).
Das Thema hat mich persönlich sehr beschäftigt, weil ich selbst gerne und viel lese. Ich habe verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, vom Verkauf über Momox bis hin zum Test mit Bookbot, und meine Erfahrungen in den Beitrag gepackt. Lesen und Schreiben gehören für mich eng zusammen und genau deshalb hat sich dieser Beitrag so „richtig“ angefühlt.
Wenn du Lust hast, schau gerne bei unseren Lieblingsbeiträgen vorbei. Vielleicht findest du dort auch Inspiration für dein eigenes Schreiben.
10) Habt ihr schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?
Ja, wir legen regelmäßig Pausen ein. Fix dabei ist unsere Sommerpause🌞 und meistens gönnen wir uns auch rund um Weihnachten 🎄eine Auszeit.
Dazu kommen hin und wieder Phasen, in denen wir mehrere Wochen lang keine neuen Beiträge veröffentlichen. Das liegt dann aber nicht daran, dass uns nichts einfällt, sondern daran, dass das Leben manchmal einfach dazwischenfunkt oder andere Projekte bei Treffpunkt Schreiben unsere Zeit beanspruchen, zum Beispiel, wenn wir unseren Schreibwettbewerb organisieren.
Ganz aufgegeben haben wir den Blog aber nie. Im Gegenteil, die Pausen helfen uns, neue Ideen zu sammeln und mit frischer Energie weiterzuschreiben.
11) Was empfehlt ihr Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?
Einfach anfangen. Wir haben zu Beginn über manche Dinge sehr, sehr lange nachgedacht. So lange, dass wir fast vergessen hätten, überhaupt zu bloggen 🙈. Hilfreich war das nicht immer. Sobald man ins Tun kommt, werden die nächsten Schritte nämlich oft klarer. Und die ersten kleinen Erfolgserlebnisse machen Lust auf mehr.
Beim Namen war das anders. Über „Treffpunkt Schreiben“ haben wir wirklich lange gegrübelt, Listen geschrieben, Freund*innen gelöchert. Am Ende sind wir froh darüber. Denn der Name fühlt sich für uns immer noch stimmig an.
Was uns außerdem geholfen hat: Wir sind zu zweit unterwegs. Das heißt, wir haben beide eine Sparringspartnerin an der Seite. Eine, die mitdenkt, wenn man selbst gerade ein Brett vorm Kopf hat. Eine, die die Durststrecken kürzer macht. Eine, mit der man Erfolge feiern kann, gerne auch mit einer feinen Mehlspeise 🍰 . Im Team zu bloggen, können wir also nur empfehlen.
12) Habt ihr Zukunftspläne für euren Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?
✨✨✨ Sechs Jahre, zwölf Fragen, zwölf Antworten, damit schließen wir unseren Geburtstagsrückblick ab. ✨✨✨
Wenn dir noch eine zusätzliche Frage einfällt, die unbedingt gestellt werden sollte, schreib sie gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt, welche 13. oder 14. Frage dir zum Thema Bloggen noch einfällt 😉.
Bildquelle: Canva, Treffpunkt Schreiben


herzlichen Glückwunsch! Ich lese eure Beiträge sehr gerne und finde es toll, dass ihr für alle schreibenden da seid.
Dankeschön! ☺️
Ganz herzlichen Glückwunsch und vielen, vielen Dank auch von mir!
Euer Blog und insbesondere auch Eure Schreibwettbewerbe machen mir einen Riesenspaß!
Vielen Dank für deine lieben Glückwünsche Karen! 🙂
Herzlichen Glückwunsch zum 6. Geburtstag! 🥳 Das ist ein großartiger Meilenstein und beweist, dass eure “blauäugige” Idee von einst goldrichtig war.
Es ist inspirierend, wie Sie das Bloggen als Team angehen und sich gegenseitig als Sparringspartner nutzen, um die Texte reifen zu lassen – das ist definitiv ein Erfolgsfaktor! Die Offenheit, mit der Sie über Plattformwahl (WordPress) und Arbeitsweise sprechen, liefert wertvolle Einblicke.
Weiterhin viel Erfolg beim Marathon! Haben Sie schon eine konkrete Strategie, mit welcher SEO-Maßnahme Sie als Nächstes beginnen werden, um die Sichtbarkeit zu erhöhen?